Schweizer Uhren Zenith

Yves, Responsable du Développement Mouvements


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Yves, Chef-Uhrwerkentwickler

Yves, Chef-Uhrwerkentwickler

Yves, der Leiter der Entwicklungsabteilung für neue Zenith-Uhrwerke, ist bereits seit frühester Jugend ausgesprochen technikbegeistert. Ständig drehen sich seine Gedanken um Themen wie Kräfteausgleich, Energieverteilung, präzise Zeitmessung. Und so beginnt die Entwicklungsarbeit für ein neues Uhrwerk auch immer zunächst in seinem Kopf. Mit einer Idee, welche innovative Funktion von Nutzen sein könnte oder welcher Mechanismus die Leistung einer Uhr verbessern würde. Dann überlegt er, wie sich dies technisch umsetzen ließe.


Auf genau diese Weise entstand auch das revolutionäre „Gravity Control“-System, dieses patentierte gyroskopische Modul, mit dem die Zenith-Kollektion Academy Christophe Colomb ausgerüstet ist. Am Anfang stand Yves Wissen, dass permanent in ein und derselben Position befindliche Uhren präziser sind, weil ihr Regulationsorgan nicht wechselnden Erdanziehungskräften ausgesetzt ist. Die Bestätigung durch Recherchen und Versuche, dass die optimale Position die Waagerechte ist, lenkte seine Gedanken automatisch zu Marinechronometern.

Seit frühester Jugend
von der Uhrentechnik begeistert

In deren besonderer Aufhängung erkannte Yves die Lösung des Problems, denn selbst Tourbillons, ob geneigt oder mit multiplen Achsen, bleiben immer nur einen kurzen Moment in der Horizontalen. Er aber wollte eine Hemmung, die unter allen Umständen ununterbrochen horizontal gelagert bleibt. Nach eingehendem Studium verschiedener Faktoren und Sachzwänge, wie etwa dem eingeschränkten Platz in einem Armbanduhr-Gehäuse, dem Energiebedarf und der erwünschten Kombination mit einem Schnellschwinger, kam er zu dem Schluss, dass er ein System mit einem einzigen Differenzialgetriebe brauchte.

Antrieb über Kette und Schnecke der Academy Christophe Colomb Hurricane

Antrieb über Kette und Schnecke der Academy Christophe Colomb Hurricane


Christophe Colomb-Uhren „Gravity Control“-Modul der Academy

Das Zusammenbauen eines Uhrwerks in den Zenith-Werkstätten


Das Kaliber 4057 B

Das „Gravity Control“-Modul der Academy Christophe Colomb-Uhren


Soweit die Theorie. Um sie in die Praxis umzusetzen, wurde die Forschungs- und Entwicklungsabteilung mobilisiert, Werkstoffe getestet, zahllose technische Zeichnungen und Prototypen angefertigt. Es gab unendlich viele Interaktionen, Entwürfe wurden hin und her geschickt, ausprobiert, verworfen, geändert ... Man dachte an jede Menge Möglichkeiten, sortierte, eliminierte, begann wieder und wieder von vorn. Endlich, nach fünf Jahren intensiver Entwicklungsarbeit, war das gyroskopische „Gravity Control“-Modul einsatzbereit. 2011 konnte es seine Vorteile gleich im Modell Academy Christoph Colomb Equation of Time unter Beweis stellen. Und prompt wurde diese unerhört innovative Uhr beim „Grand Prix d’Horlogerie de Genève“ desselben Jahres mit dem Preis für die beste große Komplikation ausgezeichnet, einer der angesehensten Haute Horlogerie-Trophäen weltweit.


Innovation und Weitsicht Natürlich besitzen nicht alle Innovationen, die aus Yves Abteilung hervorgehen, einen derart spektakulären Charakter. Manche sind für Laien kaum erkennbar oder erscheinen vordergründig ausgresprochen simpel. Oft liegt jedoch genau hierin die größte Schwierigkeit: eine für den Benutzer unsichtbare Lösung zu finden oder einen komplizierten Mechanismus zu vereinfachen. Die täglichen Herausforderungen an die Uhrwerk-Entwicklungsabteilung erstrecken sich von der Verwendung neuer, noch leistungsfähigerer Materialien über vereinfachte Montage-Lösungen bis zur Umstrukturierung eines gesamten Kalibers, damit sein Regulierungsorgan unter der Zifferblattöffnung sichtbar wird, oder der Durchführung ganzer Forschungsprogramme zur Entwicklung so komplexer Mechanismen wie dem Kette-Schnecke-Antrieb.

Die Grenzen des Machbaren
immer weiter hinausschieben und
daran glauben, dass nichts unmöglich ist

Für diese Tätigkeit braucht man, über angeborenes Talent hinaus, viel Erfahrung. Häufig steckt der Teufel nämlich im Detail und nur wer die Entwicklung eines Kalibers bereits seit Jahren verfolgt, ist in der Lage, nützliche Verbesserungen daran anzubringen, es durch weitere Funktionen zu bereichern, es dem Zeitgeschmack oder Erfordernissen neuer Technologien anzupassen.


Yves sieht in der perfekten Zusammenarbeit von 80 verschiedenen Uhrmacherberufen die Grundlage für die Umsetzung seiner Ideen. Nur dieses geballte Wissen und Können vermag die Grenzen des Machbaren ständig weiter hinauszuschieben. Im festen Glauben, dass in der Manufaktur Zenith nichts unmöglich ist, kann er seinem Einfallsreichtum freien Lauf lassen. Damit führt Yves eine bald 150-jährige Tradition furchtloser Innovationsfreudigkeit und bahnbrechender uhrmacherischer Erfindungen fort. Als lebendiges Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft.

  • Academy Christophe Colomb

    Academy Christophe Colomb

    DAS „GRAVITY-CONTROL“-MODUL

    Diese in fünfjähriger intensiver Forschungsarbeit entwickelte Komplikation ist eine der bedeutendsten uhrentechnischen Erfindungen des 21. Jahrhunderts.

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