Schweizer Uhren Zenith

El Primero

Eine historische El Primero von 1969

Die ersten Ideen für das Kaliber El Primero wurden 1962 zu Papier gebracht. Man wollte nicht weniger als den besten Chronographen der Welt entwerfen, der zum 100-jährigen Jubiläum der Manufaktur präsentiert werden sollte. So einfach die Zielsetzung, so schwierig war jedoch ihre Realisierung. Es sollte das erste Chronographenwerk mit Automatikaufzug werden. Und es sollte ein in das Uhrwerk integrierter Chronographen-Mechanismus sein. Ohne Zusatzmodule. Eine Gesamtkonstruktion um einen kugelgelagerten Zentralrotor und ein Säulenrad. Außerdem sollte es mit, damals wie heute, unerhört hoher Schwingungszahl schlagen, um auch der präziseste Chronograph der Welt zu werden. Und als wenn das alles noch nicht kompliziert genug wäre, sollte es auch noch miniaturisiert und mit einer Datumsfunktion ausgestattet werden. Die Lösung all dieser Aufgaben nahm sieben Jahre in Anspruch, das neue Uhrwerk erschien also erst vier Jahre nach dem Firmenjubiläum.

9 Monate Bauzeit
Über 2.500 Arbeitsschritte
300 fachkundige Hände 
18 verschiedene Metalle

El Primero, der Erste, taufte man das Kaliber, das schließlich am 10. Januar 1969 herausgebracht wurde. Ein außergewöhnlich leistungsfähiger Chronograph, der die moderne Uhrengeschichte nachhaltig prägen sollte und sogleich in zwei Varianten erschien: mit Datum  im Kaliber „3019 PHC“ und mit Mondphasen- und Dreifach-Datumsanzeige als Kaliber „3019 PHF“. El Primero stach jedoch nicht allein durch seine innovativen Mechanismen hervor, sondern ebenfalls durch eine ganz neue Ästhetik.

El Primero Striking 10th Kaliber 4052

El Primero Striking 10th, Kaliber 4052

>El Primero Striking 10th

El Primero Striking 10th

Das Kaliber El Primero 3019 PHC, 1969

Das Kaliber El Primero 3019 PHC, 1969

In einer Zeit, in der dunkle Ton-in-Ton Zifferblätter Mode waren, fielen die El Primero-Modelle mit ihren ungewohnten Farben völlig aus dem Rahmen. Um die Ablesbarkeit zu erhöhen, hatte man den Totalisatoren unterschiedliche Farbnuancen zugeordnet: der Sekundenzähler war am hellsten gehalten, der Stundenzähler am dunkelsten und der Minutenzähler in einer Schattierung dazwischen. Konkret bedeutete dies: Hellgrau, Anthrazit und Blau, eine Kombination, die bald Ikonenstatus errang. Über 40 Jahre nach seiner Präsentation bleibt El Primero mit seiner Fähigkeit, Kurzzeiten bis auf eine Zehntelsekunde genau zu messen, der präziseste Serien-Chronograph der Welt. Und der mit den meisten Preisen ausgezeichnete ebenfalls. Heute ist den weiterentwickelten Versionen dieses legendären Kalibers eine ganze Uhrenkollektion gewidmet. Jeder El Primero Chronograph benötigt durchschnittlich eine neunmonatige Bauzeit während der 2 500 verschiedenen Arbeitsgängen  von 300 erfahrenen Händen ausgeführt werden. In jedem El Primero-Uhrwerk werden 18 verschieden Metalle verwendet.


Die technischen Höchstleistungen eines legendären Kalibers


Gleich, ob es mit einer „kleinen" oder so komplexen „großen" Komplikationen ausgerüstet ist wie einer Minutenrepetition oder dem gyroskopischen „Gravity Control"-Modul, jedes El Primero-Kaliber ist integral konstruiert, schlägt mit der spektakulären Hochfrequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde und verfügt über 50 Stunden Gangreserve, was für einen Schnellschwinger eine außergewöhnlich lange Gangautonomie darstellt. Die Präzision dieser Uhr ist unvergleichlich, da Sekunden- und Chronographenzeiger in Zehntel-Sekunden-Sprüngen vorrücken. Aber auch ihre Gleichmäßigkeit wird dadurch verbessert, denn je höher die Schwingungszahl, desto geringer die Beeinträchtigungen durch äußere Einflüsse wie z.B. die allgegenwärtige  Schwerkraft oder Erschütterungen.

El Primero bleibt 
bis heute der präziseste 
Serien-Chronograph der Welt

Die integrierte Bauweise des Kaliber El Primero um ein Säulenschaltrad anstelle einer Nockenscheibe ist bereits hochanspruchsvoll. Die glanzvollste Spitzenleistung der Konstrukteure liegt jedoch darin, dass sie es schafften, einen Schnellschwinger mit einer 50-stündigen Gangreserve auszustatten. Denn wenn man die Frequenz verdoppelt, ohne das Trägheitsmoment der Unruh zu erhöhen, wächst der Energiebedarf eines Uhrwerks um das 8-fache. Im Laufe der Jahrzehnte wurde das Kaliber El Primero ständig weiterentwickelt, durch zahlreiche Komplikationen und geniale Mechanismen bereichert. Heute existiert es in nicht weniger als 23 Versionen. Und dank der wagemutigen Kreativität und des geballten Wissens der Manufaktur Zenith, die sämtliche Uhrmacherberufe unter ihrem Dach versammelt, wird dieses Ausnahmewerk auch in Zukunft weiter Uhrengeschichte schreiben.

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