Schweizer Uhren Zenith

Henri-Pierre, Uhrmacher « Haute Horlogerie »

Johan, Prototypenbauer für Uhrwerke

Als Georges Favre-Jacot im 19. Jahrhundert die spätere Firma Zenith gründete, wollte er die präzisesten und zuverlässigsten Uhren der Welt bauen.
Sein Standort, Le Locle, war die Wiege der Schweizer Uhrmacherkunst, aber der Visionär erkannte bald, dass er zur Verwirklichung seines Ziels die Fertigungsmethoden grundlegend revolutionieren musste. Damals arbeiteten die am Herstellungsprozess einer Uhr beteiligten Handwerker nämlich unabhängig voneinander in verstreut liegenden kleinen Werkstätten. Das erschwerte die nötige Kommunikation, um die komplexe Mechanik, bei der alle Teile genau aufeinander abgestimmt sein müssen, weiterzuentwickeln.

1865 ließ Georges Favre-Jacot
große, helle Gebäude errichten,
in denen er sämtliche Uhrmacherberufe
unter einem Dach zusammenfasste.

Daher ließ Georges Favre-Jacot 1865 große, helle Gebäude errichten, in denen er sämtliche Uhrmacherberufe unter einem Dach zusammenfasste. Diese Möglichkeit, einen Zeitmesser von A bis Z im eigenen Haus herzustellen, bedeutete einen Riesenfortschritt für die Entwicklung komplizierter Uhrwerke und der Erfolg ließ nicht auf sich warten! Die Manufaktur in Le Locle wurde bald berühmt für ihr exzellentes mechanisches Können, ihre auf der ganzen Welt gefragten Erzeugnisse errangen bereits im 19. Jahrhundert den Ruf unvergleichlicher Zuverlässigkeit und Präzision.

Modul „ Gravity Control

„Gravity Control"-Modul, Academy Christophe Colomb


Eine Mondphasenscheibe

Eine Mondphasenscheibe


Werkteile während der Herstellung

Werkteile während der Herstellung


Bis heute können sich nur wenige Uhrenfirmen als echte Manufaktur bezeichnen, denn dies bedeutet, dass sie vom ersten Entwurf bis zur Endmontage sämtliche Herstellungsschritte im eigenen Haus bewerkstelligen. Genau diese Fähigkeit verleiht Zenith die notwendige Unabhängigkeit, um sich über bestehende Konventionen hinwegzusetzen und der Kreativität freien Lauf zu lassen. Um herausragende Meisterwerke zu schaffen, die neue Maßstäbe setzen und Uhrengeschichte schreiben. Über 300 Patente und mehr als 600 Uhrwerksvariationen zeugen von der Innovationskraft der Marke mit dem Stern. Wie z.B. das legendäre Kaliber El Primero oder das gyroskopische „Gravity Control"-Modul, um nur einige zu nennen.
Von Bordinstrumenten über Taschenuhren bis zu Armbanduhren glänzten die Erzeugnisse der Manufaktur stets durch höchste Präzision. 2.333 gewonnene Chronometriepreise machten Zenith zur meistausgezeichneten Marke aller Zeiten. Ihre Angebotspalette erstreckt sich von einfachen bis zu hochkomplizierten Modellen, von klassisch bis avantgardistisch, von elegant bis sportlich. Ob Damen oder Herren, bei Zenith findet jeder einen Zeitmesser nach seinem Geschmack. Exklusives Flair. In den 150 Jahre alten, historischen Gebäuden der Manufaktur arbeiten heute 80 verschiedene Uhrmacherberufe Seite an Seite. Von einer dieser zahlreichen Werkstätten geht eine besondere Magie aus: dem Haute Horlogerie-Atelier. Hier entstehen die exklusivsten Stücke, avantgardistische Kreationen nach allen Regeln hoher Uhrmacherkunst.

In den
historischen Gebäuden der Manufaktur arbeiten heute 80 verschiedene Uhrmacherberufe

Hier sieht man einen Uhrmacher über eine Werkbank gebeugt, auf der er Stück für Stück ein Uhrwerk auseinandernimmt, das er zuvor in wochenlanger Kleinarbeit zusammengesetzt hatte. Nur, um sicherzugehen, dass alle der Hunderte Einzelteile perfekt zusammenpassen. Dort beschäftigt sich ein anderer damit, nahezu jedes Teil einzeln zu justieren, zu anglieren und zu dekorieren - selbstverständlich von Hand! Danach beginnt die Geduldsarbeit des Uhrmachers von vorn: er montiert das Werk erneut, reinigt und überprüft es. Wieder und wieder bis zur absoluten Perfektion. In einer anderen Ecke der Werkstatt wird eingeschalt: geschickte Finger schneiden etwa den Stift der Aufzugskrone milimetergenau zu oder verleihen den Zeigern ihre harmonische Wölbung.


Bei aller Faszination, die von ihrer unglaublichen Kunstfertigkeit ausgeht, darf man nicht vergessen, dass die Arbeit dieser Kunsthandwerker nur ein Teil eines langen Gesamtprozesses ist, der bereits Monate oder gar Jahre zuvor begann.
Sobald die ersten Entwürfe für eine neue Komplikation oder eine ungewöhnliche Konstruktion der Zenith Ideenschmiede entspringen, treten verschiedene Werkstätten auf den Plan. Bevor ein neues Ausnahmemodell gebaut werden kann, optimieren zunächst das technische Büro und die Forschungs- und Entwicklungsabteilung in enger Zusammenarbeit jedes noch so kleine Teilchen. Denn jedes hat seine Wichtigkeit und alle müssen reibungslos zusammenpassen, um das perfekte Funktionieren eines Zeitmessers zu gewährleisten.

  • Georges Favre-Jacot

    Georges Favre-Jacot

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    1865 ließ Georges Favre-Jacot große, helle Gebäude errichten, in denen er sämtliche Uhrmacherberufe unter einem Dach zusammenfasste.

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